228 Passagiere waren an Bord der Air-France-Unglücksmaschine AF 447. Der Airbus verschwand in der Nacht vom Radar. Wahrscheinlich ist er abgestürzt. Auf dem Flughafen wankten die Angehörigen zwischen Hoffen und Bangen.
Die Anzeige: Offiziell war beim Flug AF 447 zunächst noch von einer Verspätung die Rede. Am frühen Abend gingen erste Kondolenzschreiben ein.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zeigte sich beim Besuch auf dem Pariser Flughafen erschüttert. Er sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus.
Die Menschen am Flughafen suchen händeringend nach belastbaren Informationen. Aber Gewissheit gibt es nicht.
Dieser Mann erkundigte sich nach dem Verbleib der Maschine. Behörden bringen ihn umgehend in einen Raum zur weiteren Betreuung.
Ein Bus bringt ihn in einen eigens für Betroffene eingerichteten Bereich.
So wie hunderte anderer Angehöriger. Für sie stehen dort Geistliche und Psychologen bereit.
Die Bilder vom Pariser Flughafen Charles des Gaulle gleichen denen aus Sao Paulo. Ernst, Sprach- und Hilflosigkeit.
Auch dort ist für die Angehörigen ein Sonderbereich eingerichtet.
Eine Aufnahme aus Sao Paulo. Eine Angehörige äußert sich vor zahlreichen Reportern. Es gibt etwas was alle in diesen Stunden eint: Sie wollen Gewissheit.