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Alaska
Waldbrand nahe Anchorage bringt Schlittenhunde in Gefahr

Alaska: Waldbrand nahe Anchorage bringt Schlittenhunde in Gefahr
Ein Fahrzeug der Alaska State Troopers überwacht einen Teil des Feuers. FOTO: dpa, msc uw
Houston . In Alaska breitet sich ein Waldbrand rasend schnell aus. Das Feuer nördlich von Anchorage sorgte dafür, dass am Montag bis zu 1700 Gebäude evakuiert wurden. Die Flammen suchten das Schlittenhunde-Zentrum Alaskas rund um die Ortschaft Willow heim.

Rund 500 Hunde wurden gerettet, wie der ehemalige Schlittenführer Vern Halter von der Gemeindeversammlung im Matanuska-Susitna Borough sagte. Freiwillige boten ihre Häuser an, um Menschen und ihre Tiere aufzunehmen. In Willow findet alljährlich das traditionelle Iditarod-Hundeschlittenrennen statt.

Rund 200 Hunde kamen bei dem viermaligen Iditarod-Gewinner Martin Buser unter. "Alle sind erleichtert, dass ihre Hunde sicher und hier sind, aber die Leute, die ihre Häuser verloren haben, die sind niedergeschlagen", sagte Buser am Montagnachmittag (Ortszeit) in einem Telefoninterview.

Das Feuer war am Sonntag ausgebrochen. Zu dem Zeitpunkt war weniger als ein Hektar Land betroffen. Anschließend waren erste Rettungseinsätze für die Hunde eingeleitet worden. Laut Behördenangaben waren am Montagnachmittag null Prozent der Flammen unter Kontrolle, der Brand hatte sich bis zum Morgen auf 26 Quadratkilometer ausgebreitet. Das Wetter soll in den nächsten Tagen weiterhin warm und trocken bleiben.

Am Montag verschaffte sich Gouverneur Bill Walker aus der Luft ein Bild von dem Feuer, das bislang mindestens 25 Häuser und bis zu 20 weitere Gebäude niedergebrannt hat. Später sagte Walker, er habe eine Bitte des Matanuska-Susitna Boroughs akzeptiert und den Katastrophenfall für die betroffene Region ausgerufen.

(ap)
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