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"Plus Size"-Ausgabe
Amy Schumer wehrt sich gegen US-Magazin "Glamour"

"Plus Size"-Ausgabe: Amy Schumer wehrt sich gegen US-Magazin "Glamour"
Schauspielerin Amy Schumer wehrt sich dagegen, als "Plus Size" zu gelten". FOTO: ap
New York. Die US-Komikerin Amy Schumer wehrt sich dagegen, als "Plus Size" abgestempelt zu werden. Damit schießt sie gegen das US-Magazin "Glamour", das genau das getan hat. Bei Twitter spricht sie von "unnötigen Labeln, die anscheinend für Frauen reserviert sind".

Mit seiner Extra-Ausgabe für "Plus Size" – auf Deutsch: Übergrößen – hat das US-Magazin "Glamour" den Zorn von US-Komikerin Amy Schumer auf sich gezogen. Das Magazin nannte Schumer zusammen mit Sängerin Adele, Schauspielerin Melissa McCarthy und Model Ashley Graham als inspirierende Frauen mit Übergröße.

Das wollte Schumer  (34, "Dating Queen") allerdings nicht auf sich sitzen lassen und schrieb dazu auf Instagram, diese Kategorie werde in den USA ab Kleidungsgröße 16 (in Deutschland Größe 44) verwendet, sie selbst habe nur zwischen Größe sechs und acht (zwischen 34 und 36). Wenn sie bereits als "Plus Size" gelte, sei das ein völlig falsches Signal für junge Mädchen, schrieb Schumer in dem Kurznachrichtendienst.

 

Ein "Glamour"-Sprecher sagte dem US-Portal "People.com", man habe die Schauspielerin nicht verletzen wollen. Man habe sie auch nicht als "Plus Size" kategorisiert. Man habe nur zum Ausdruck bringen wollen, dass ihre positive Einstellung zum Körper inspirierend sei – und zwar für alle Frauen. 

Im Internet wird jetzt heiß diskutiert, ob Amy Schumer nun "Plus Size" ist oder nicht und ob sie sich nur gegen dieses Schubladendenken, wie sie es nennt, wehrt, oder ob sie sich schlichtweg beleidigt fühlt. Bis Mittwochvormaittag wurde ihr Instagram-Post rund 6700-Mal kommentiert.  

(jeku/dpa)
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