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Zweiter Mann wird vermisst
Deutscher Wanderer stirbt bei Hitzewelle in Arizona

Arizona: Deutscher Wanderer stirbt bei Hitzewelle
Nach einem 33-jährigen Vermissten wird noch gesucht. FOTO: ap
Phoenix. Die Hitzewelle in den USA hat ein Todesopfer aus Deutschland gefordert. Ein 57 Jahre alter Deutscher ist während eines Wanderausflugs im US-Staat Arizona gestorben.

Das teilte das Büro des Sheriffs von Pima County am Montag mit. Ein 33-jähriger Mann, der ebenfalls aus Deutschland stamme, werde vermisst.

Die beiden Männer waren den Angaben zufolge für eine Konferenz in den USA gewesen. Zu dem Ausflug auf einem Wanderweg nahe der Stadt Tucson waren sie am Sonntag demnach gemeinsam mit einem dritten Mann aufgebrochen, der sich zurzeit von den Strapazen erholt. Die Leiche des 57-Jährigen wurde bereits gefunden. Die Suche nach dem 33-Jährigen sollte am Dienstag fortgesetzt werden.

Während der Hitzewelle war in Tucson am Sonntag eine Rekordtemperatur von 115 Grad Fahrenheit (mehr als 46 Grad) gemessen worden. In anderen Städten in Arizona wie Phoenix wurden am Montag die höchsten jemals an einem 20. Juni gemessenen Temperaturen erreicht.

In Prescott war es gar der generell höchste Wert in der Stadt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1898. In Las Vegas im Nachbarstaat Nevada lagen die Hitzewerte am Montag ebenfalls so hoch wie noch nie an einem 20. Juni.

(tak/ap)
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