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Kalifornien
Attentäter von San Bernardino übte auf Schießstand

Bis zu 20 Opfer: Schießerei in Kalifornien
Bis zu 20 Opfer: Schießerei in Kalifornien FOTO: dpa, ks
San Bernardino. Nach der Schießerei in San Bernardino in Kalifornien werden immer mehr Details über die Täter bekannt. Einer der beiden hat offenbar zuletzt mehrmals an einem Schießstand trainiert.

Zuletzt sei Syed Farook am 29. und 30. November – also nur drei und zwei Tage vor der Tat – auf der Riverside Magnum Range gewesen, um mit einem offenbar neuen Gewehr zu üben, sagte der Schießlehrer John Galletta am Montag nach der Überprüfung von Überwachungsaufnahmen. Niemand habe sich jedoch daran erinnern können, Farooks Ehefrau Tashfeen Malik gesehen zu haben.

Das Ehepaar hatte am vergangenen Mittwoch laut Behördenangaben auf einer Betriebsfeier 14 Menschen getötet. Sie selbst wurden von der Polizei getötet. Die Bundespolizei FBI geht von einem terroristischen Hintergrund aus. Der Schießstand in Riverside befindet sich nur rund 30 Kilometer vom Tatort entfernt.

Einmal habe Farook einen Vertreter der Anlage um Hilfe mit seinem Gewehr gebeten, weil dieses gequalmt habe, berichtete Galletta. Der Rauch sei vermutlich aufgetaucht, weil es eine neue Waffe gewesen sei, habe die Person dem Schützen dabei gesagt. Ansonsten habe Farook keinerlei auffälliges Verhalten gezeigt.

Wie oft Farook die Anlage insgesamt besucht habe, wollte der Lehrer nicht sagen. Er habe niemals mit dem Mann gesprochen, sagte Galletta.
Auf die Frage, ob ihm etwas verdächtig vorgekommen sei, antwortete er: "Wie stellt man fest, welche Absichten jemand hat?"

 

(ap)
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