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Drama vor der Küste Australiens: Auf Sandbank gestrandet: 40 Wale sterben

zuletzt aktualisiert: 23.01.2009 - 11:53

Hobart (RPO). Mehr als 40 Wale sind vor der Küste Australiens verendet, nachdem sie auf einer Sandbank gestrandet waren. An der Nordwestküste der Insel Tasmanien waren am Donnerstagabend etwa 50 gestrandete Pottwale entdeckt worden. Von den Meeressäugern, die bis zu 18 Meter lang und bis zu 50 Tonnen schwer werden können, waren am Freitagnachmittag nur noch fünf am Leben.

 Foto: Tasmania Parks and Wildlife Service, AP
Foto: Tasmania Parks and Wildlife Service, AP

Helfer kämpften darum, die Wale zurück ins Meer zu bringen. Da die Sandbank allerdings nur per Boot zu erreichen sei und die Tiere so groß und schwer seien, gestaltete sich der Rettungseinsatz schwierig. Warum Wale immer wieder stranden, ist nicht geklärt. Es wird vermutet, dass die Wale aufgrund der rauen See die Orientierung verloren hatten.

Eine Gruppe von sechs Tierschützern versucht derzeit, die Wale mit regelmäßigen Wasserduschen über die Zeit zu bringen. Bei der nächsten Flut besteht für die Wale die Chance auf Rettung und ein Weiterleben.

Für Pottwale sind Strandungen laut Wren besonders gefährlich, da ihr hohes Eigengewicht großen Druck auf ihre inneren Organe ausübt. Die Retter bemühten sich zunächst darum, die Meeresriesen vor Überhitzung zu schützen. Bei Flut am Samstagmorgen sollen sie dann ins Meer geschoben werden. Die Behörden prüfen derweil, wie sie die Kadaver der verendeten Wale wegschaffen können, um den Schiffsverkehr in der Gegend nicht zu gefährden. Im November waren an der Küste Tasmaniens mehr als 150 Grindwale verendet.

Pottwale sind die größten unter den Zahnwalen. Sie können bis zu 18 Meter lang werden.

Quelle: AP

 
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