Nach dem der Zyklon "Nargis" Birma verwüstet hat, sind in dem bitterarmen Land erste Hilfslieferungen angelaufen.
Allerdings klagen Hilfsorganisationen über die schlechte Zusammenarbeit mit der regierenden Militärjunta.
Den Soldaten fehlt es in Birma an Gerät. Die Lebensmittelsäcke müssen einzeln per Hand transportiert werden.
Die Katastrophe nach dem Wirbelsturm in Birma übersteigt alle Befürchtungen: Inzwischen ist offiziell von über 22.000 Toten die Rede.
Die Opferzahl könnte noch weiter steigen.
Mindestens 40.000 Menschen werden noch vermisst.
Ganze Dörfer wurden nach UN-Angaben zerstört.
Das Ausmaß der Katastrophe wird erst allmählich sichtbar.
Auch die Wasserversorgungist zusammengebrochen.
Die Menschen müssen ihr Wasser mühselig abpumpen.
Wegen der schlechten Wasserversorgung befürchten Hilfsorganisationen jetzt den Ausbruch von Krankheiten.
Soldaten verteilten ebenfalls Wasser.
Das Rote Kreuz schickte einen Hubschrauber mit Hilfsgütern.
Die Lebensmittel wurden von den Menschen dringend erwartet.
Viele winkten den Lufttransporten zu.
Auch Benzin wird knapp. Vor den Tankstellen bildeten sich lange Schlangen.
In der Haupststadt Rangun laufen am Mittwoch noch immer die Aufräumarbeiten.
Weil es keinen Strom gibt, müssen die Menschen sich mit Generatoren helfen.