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Angeklagter James Holmes
Geschworene beraten über Urteil gegen Kino-Amokläufer

Fotos: Todesschütze James Holmes von Aurora vor Gericht
Fotos: Todesschütze James Holmes von Aurora vor Gericht FOTO: dapd
Centennial. Im Prozess gegen den Kino-Amokläufer von Colorado haben die Geschworenen am Mittwoch die Beratungen über das Urteil aufgenommen. Sie müssen entscheiden, ob der Angeklagte James Holmes unzurechnungsfähig war, als er vor drei Jahren in einer Mitternachtspremiere des neuen "Batman"-Films zwölf Menschen erschoss, oder nicht.

Beantworten sie die Frage mit Ja, würde der junge Mann auf unbestimmte Zeit in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Halten die Geschworenen ihn hingegen für zurechnungsfähig, droht ihm die Todesstrafe.

Die Geschworenen müssen für ihr Urteil die Erkenntnisse aus dem elf Wochen langen Prozess und der Befragung von mehr als 250 Zeugen heranziehen. Am Dienstag hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung in den Schlussplädoyers noch einmal ihre Standpunkte dargelegt. Die Anklage argumentierte, das Holmes den Angriff methodisch geplant und ausgeführt habe. Die Verteidigung erklärte, er habe zum Zeitpunkt der Tat einen psychotischen Zusammenbruch erlitten, während dem er Recht und Unrecht nicht mehr voneinander unterscheiden konnte.

(ap)
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