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Explosionen in Austin
Bombenleger von Texas hinterlässt Video-Geständnis

Austin: Bombenleger von Texas hinterlässt Video-Geständnis
Das zerstörte Auto des mutmaßlichen Bombenlegers. FOTO: dpa, alh fgj
Austin. Nach dem Tod des mutmaßlichen Bombenlegers von Texas hat die Polizei ein Video-Geständnis auf dessen Handy gefunden. Der 25-minütige soll allerdings keine Hinweise auf die Motive des 23-Jährigen geben.

"Es ist der Aufschrei eines sehr verstörten jungen Mannes, der über Herausforderungen in seinem Leben spricht, die ihn zu diesem Punkt geführt haben", sagte der Polizeichef der texanischen Hauptstadt Austin, Brian Manley. Der Tatverdächtige war zuvor von der Polizei in einem Vorort von Austin aufgespürt worden. Bevor er festgenommen werden konnte, sprengte er sich in einem Auto in die Luft.

Er wisse, dass jeder gerne das Motiv erfahren würde, erklärte Manley. Man werde aber nie in der Lage sein, eine rationale Begründung für diese Taten zu bestimmen. In der Aufnahme finde sich kein Bezug zu Terrorismus oder Hassverbrechen. Stattdessen erkläre der Mann darin die Zusammensetzung der von ihm gebauten Bomben.

Laut Manley war der 23-Jährige für die Serie von Bombenexplosionen verantwortlich, die es seit Anfang März in und um Austin gegeben hatte. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, mehrere erlitten Verletzungen. Obwohl die Bomben zum Teil unterschiedlich gebaut waren, habe es doch Ähnlichkeiten gegeben, die auf ein- und denselben Bombenbauer schließen ließen, sagte Manley.

(gaa/dpa)
 
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