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XXL-Transport in Beirut
40-Tonnen-Statue auf Parkplatzsuche

40-Tonnen-Statue fährt durch Beirut
40-Tonnen-Statue fährt durch Beirut FOTO: afp, PBZ
Beirut. Der Schwertransport einer gewaltigen Heiligenstatue hat den Verkehr in Beirut gewaltig ins Stocken gebracht. Der von der Polizei abgeschirmte Konvoi transportierte den Koloss knapp 50 Kilometer weit bis zum Zielort - quer durch die libanesische Hauptstadt.

Da dürfte so mancher Autofahrer gerne einige Minuten länger an der Kreuzung gewartet haben. Denn was dort plötzlich über die Hauptstraßen vorbeikam, war im alltäglichen Straßenverkehr der Küstenmetropole ein seltener Hingucker.

Rund 40 Tonnen schwer und knapp 23 Meter lang - die Dimensionen der schneeweißen Statue, ein Abbild des heilig gesprochenen Charbel Machluf, sind gewaltig. Deshalb musste ein Schwertransport den steinernen Riesenmönch an sein Ziel bringen.

Begleitet von mehreren Polizeifahrzeugen brachte der Transporter die Statue zu ihrem Sockel, rund 50 Kilometer entfernt im Südosten von Beirut. Auf seinem langen Weg dorthin diente der Mönch als begehrtes Fotomotiv für Autofahrer, Fußgänger und Hausbewohner, die verblüfft aus dem Fenster lugten. 

Charbel Machluf lebte im 19. Jahrhundert in einer Hochgebirgsregion im Norden des Libanons. Angeblich starb er an Heiligabend im Jahr 1898 an einem Schlaganfall.

 
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