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Drei Menschen getötet: Besoffene Elefanten greifen Siedlung an

zuletzt aktualisiert: 27.10.2004 - 14:36
Ein betrunkener Tourist bezahlte seine Kollision mit einem Elefanten mit Rippenbrüchen.  Foto: RPO
Ein betrunkener Tourist bezahlte seine Kollision mit einem Elefanten mit Rippenbrüchen. Foto: RPO

Guwahati (rpo). Im Nordosten Indiens ist derzeit die traditionelle Zeit zum Bierbrauen. Das verursacht immer immer wieder Zusammenstöße zwischen Mensch und Tier. Eine Herde Elefanten ließ sich jüngst erst volllaufen und griff anschließend eine Siedlung an. Drei Menschen wurden zu Tode getrampelt, zwei weitere verletzt.

Wie ein Mitarbeiter der Forstbehörde am Mittwoch berichtete, tranken die zehn Tiere am Vortag in einem Dorf im Bundesstaat Assam große Züge Reisbier aus offen stehenden Braufässern. Anschließend gingen sie auf die Siedlung los.

In den vergangenen zwei Wochen hatten sich in der Region bereits mehrere ähnliche Unglücksfällen ereignet. Den Angaben zufolge plünderten Elefanten dabei Getreidespeicher und rissen Hütten nieder. Der Oktober ist in der Region die traditionelle Zeit zum Bierbrauen.

In den vergangenen fünf Jahren haben Elefanten in Assam nach offiziellen Angaben mindetens 150 Menschen getötet. Im Gegenzug schossen Einwohner bis zu 200 der Tiere. Umweltschützer sehen als Hauptgrund für die Übergriffe der Elefanten das Vordringen der Menschen in den Dschungel.

Quelle: afp

 
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