kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
libanon beirut boeing absturz afp panorama
  Foto: AFP, AFP
Kommentare ()

Abgestürzte Passagiermaschine vor Beirut: Boeing-Pilot ignorierte Sturmwarnung des Towers

zuletzt aktualisiert: 26.01.2010 - 08:02

Beirut (RPO). Nach dem Absturz des athiopischen Passagierflugzeugs mit 90 Menschen an Bord gibt es kaum noch Hoffnung auf Überlebende. Offenbar missachtete der Pilot beim Start eine Sturmwarnung des Towers.

Die Boeing 737-800 der Ethiopian Airlines fing am Montag kurz nach dem Start Feuer und stürzte vor der libanesischen Küste ins Meer. Nach Angaben des libanesischen Verteidigungsministers Elias Murr ignorierte der Pilot kurz vor dem Unglück die letzten Instruktionen des Towers. Der Kontrollturm in Beirut habe den Piloten der Ethiopian Airlines wegen eines Sturms zur Umkehr aufgefordert, stattdessen sei die Maschine in die entgegengesetzte Richtung weitergeflogen, sagte Murr im libanesischen Fernsehen. "Wir wissen nicht, was passiert ist und ob der Pilot das Flugzeug noch unter Kontrolle hatte", fügte der Minister hinzu.

Die Maschine war kurz nach dem Start mit 90 Menschen an Bord abgestürzt, wahrscheinlich wegen schlechten Wetters. Ein Anschlag galt als unwahrscheinlich. Nach Angaben der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines befanden sich 82 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder an Bord. Darunter war nach Angaben eines libanesischen Regierungssprechers auch die Ehefrau des französischen Botschafters im Libanon. Die Bundesmarine, die Teil der UN-Mission UNIFIL in der Region ist, koordinierte die Suchaktion. Bis zum Nachmittag wurden 24 Tote geborgen, Hinweise auf Überlebende gab es nicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kondolierte dem äthiopischen Regierungschef Meles Zenawi. In einem am Montagabend veröffentlichten Schreiben drückte sie Zenawi und den Familien der Opfer ihr Beileid aus. Auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) übermittelte seinen Kollegen im Libanon und in Äthiopien sein Mitgefühl, wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte. Ähnlich äußerte sich der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, in Washington.

Quelle: AFP/pst

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

Gewaltverbrechen in Bottrop

Mann mit Schussverletzung an Straße gefunden

Ein Mann ist am Dienstagmorgen mit einer tödlichen Schussverletzung nahe einer Bundesstraße in Bottrop gefunden worden. mehr 

Frau ließ Geschwister über Nacht alleine

Mutter des toten Mädchens schweigt

Nach dem Fund eines toten Kleinkinds in einer Wohnung im baden-württembergischen Aldingen verweigert die Mutter die Aussage. mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

Gewaltverbrechen in Bottrop

Mann mit Schussverletzung an Straße gefunden

Frau ließ Geschwister über Nacht alleine

Mutter des toten Mädchens schweigt

Freundin konnte reanimiert werden

14-Jährige stirbt in Hamburger Badesee

Pilot kommt ums Leben

Motorsegler stürzt in Schulgebäude

Jugendliche verprügeln Frauen in Mönchengladbach

Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Trailer "James Bond Skyfall"

In dem neustens Fall wird Bonds Loyalität seiner Chefin M gegenüber auf eine harte Probe gestellt, als seine Vorgesetzte von ihrer ... mehr 

Gebäude eingestürzt

Mehrere Tote bei Erdbeben in Italien

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen hat ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,8 Norditalien erschüttert. In Modena sind Gebäude eingestürzt. Nach Angaben von Ministerpräsident Mario Monti sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. mehr

 
 
 

Viele Kleinkinder unter den Opfern

19 Tote bei Brand in Einkaufszentrum in Katar

 

Boeing verliert Metallteile

Flugzeug muss in Toronto notlanden

 

Strahlung soll aus Fukushima stammen

Radioaktivität in Thunfischen vor US-Küste

Top-Services