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Strengste Schutzmaßnahmen für Luxus-Kreuzfahrtschiff: Bombendrohungen während Jungfernfahrt der "Queen Mary 2"

zuletzt aktualisiert: 15.01.2004 - 20:37

Lissabon (rpo). Drei Bombendrohungen sind bei der britischen Reederei der "Queen Mary 2" in London eingegangen. Der Luxusliner befindet sich auf seiner Jungfernfahrt in die USA und hat Madeira erreicht. Angeblich sollen sich an Bord Sprengsätze befinden.

Die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa berichtete am Donnerstag, dass am Sitz der britischen Cunard-Line in London am Mittwochabend drei Anrufe eingegangen seien, in denen es hieß, an Bord des größten Kreuzfahrtschiffes der Welt befänden sich Bomben. Die "Queen Mary 2" legte am Donnerstag einen Zwischenstopp auf der zu Portugal zählenden Inselgruppe Madeira im Atlantik ein.

Die portugiesischen Behörden haben nach den Bombendrohungen ihre Sicherheitsvorkehrungen für die "Queen Mary 2" erhöht, die am Donnerstag in einem Hafen der Insel Madeira anlegte. Das größte Passagierschiff der Welt sei die Einfahrt in den Hafen erst nach einer polizeilichen Durchsuchung und dem Einsatz von Tauchern gewährt worden, teilte ein Sprecher mit. Zwei Polizeischiffe eskortierten das 347 Meter lange Riesenschiff in den Hafen von Funchal. 

Die Drohungen seien am Londoner Sitz der Reederei Cunard eingegangen, sagte Luis Aguiar, ein Vertreter der für Cunard auf Madeira tätigen Agentur Blandy.

Der Luxusliner sei pünktlich und "absolut normal" in den Hafen von Funchal eingelaufen. Die 345 Meter lange "Queen Mary 2" war am Montag vom südenglischen Southampton zu ihrer zweiwöchigen Jungfernfahrt ausgelaufen.

An Bord sind 2620 Passagiere und 1400 Besatzungsmitglieder. Der Luxusliner fährt nach Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida. Der Aufenthalt in Madeira sollte elf Stunden dauern.


 
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