In Norwegen ist es die Geschichte des Tages: Der Prozess gegen Massenmörder Anders Behring Breivik wird eröffnet. Bei der Vorführung eines Videos, das der Rechtsextreme selbst ins Internet stellte, fing er plötzlich an zu weinen.
Mit verzerrtem Gesicht verfolgte Breivik den Film. Was tatsächlich in ihm vorgeht, bleibt unklar.
Foto: dpa, Heiko Junge , Pool
Zuvor hatte er stets ein selbstgefällig wirkendes Lächeln gezeigt.
Begleitet von Polizisten vollführt er gleich rechtsextreme Gesten, nachdem ihm die Handschellen abgenommen wurden.
Mit vorgestreckter, geballter Faust provoziert Breivik im Gerichtssaal.
Ein Anblick, der nicht nur den Angehörigen der Opfer und den Überlebenden eiskalte Schauer über den Rücken schickt.
Er lacht sogar, als die Ankläger den Saal betreten.
Foto: dapd, Frank Augstein
Staatsanwältin Inga Bejer Engh ist sichtlich bewegt. In allen Einzelheiten musste sie die blutige Tat beschreiben.
Foto: dapd, Frank Augstein
Sie verlas die Namen aller Opfer des Massakers. Ungerührt sitzt Breivik in der Anklagebank und blättert in seinen Unterlagen.
Foto: afp, Hakon Mosvold Larsen
Breiviks Verteidiger Geir Lippestad spricht mit seinem Mandanten. Breiviks Augen wirken kalt und leer.
Foto: afp, Hakon Mosvold Larsen
Mit einem selbstgefällig erscheinenden Lächeln auf den Lippen steht Breivik an der Anklagebank.
Breiviks Verteidiger Geir Lippestad auf dem Weg zum Gerichtssaal.
Foto: dpa, Heiko Junge , Pool
Die vier psychologischen Experten Torgeir Husby, Synne Soerheim, Terje Toerrissen und Agnar Aspaas (von links nach rechts) haben sich bereits eingefunden.
Foto: dpa, Stian Lysberg Solum
In einem Polizei-Van wird der Angeklagte vom Gefängnis in den Gerichtssaal gebracht.
Der 33-Jährige gestand, am 22. Juli vergangenen Jahres 77 Menschen getötet zu haben, hält sich aber nicht im juristischen Sinne für schuldig: Vielmehr habe er Norwegen vor einer Islamisierung schützen wollen.
Vor dem Gerichtsgebäude in Oslo wurde ein Sicherheitszaun angebracht. Einige rote Rosen hängen daran.
Foto: afp, DANIEL SANNUM LAUTEN
Schwer bewaffnete Polizisten kontrollieren den Zaun.
Foto: dpa, Hakon Mosvold Larsen
Eine Außenansicht des Gerichts. Die Straßen drum herum wurden abgeriegelt, nur die Straßenbahn darf noch fahren.
Vor dem Gerichtsgebäude versammelt sich die Presse.
Foto: afp, Berg-Rusten, Ole
Aufkleber mit der Aufschrift "Keine Interviews, bitte" werden an die Angehörigen der Opfer verteilt, die nicht mit der Presse reden möchten.