Für Neugeborene: Britische Regierung plant Impfung gegen Drogen
zuletzt aktualisiert: 02.02.2007 - 13:03London (RPO). Gesundheitsexperten der britischen Regierung planen offenbar, eine Anti-Drogen-Impfung für alle Neugeborenen einzuführen. Eine Spritze soll Babys für ihr gesamtes Leben immun gegen die Sucht nach Heroin, Kokain und Tabak machen.
Die geimpften Personen würden einfach nicht mehr "high" werden durch die Stoffe und demzufolge ihnen nicht mehr verfallen, berichtet die britische Boulevard-Zeitung "Sun". Der Vorschlag für die Massenimpfung steht dem Bericht zufolge in einem Regierungspapier zur Reduzierung der Drogenkosten für die Gesellschaft. Drogenkonsum und die Behandlung der Betroffenen kostet Großbritannien danach jährlich 20 Milliarden Pfund (rund 30 Milliarden Euro).
Die Impfung wird in dem Regierungspapier den Angaben zufolge als "Immunotherapie" bezeichnet. "Ein junger Mensch könnte immunisiert werden und die Drogen hätten dadurch niemals einen Effekt auf sein Gehirn." Zuerst einmal müssten aber derartige Impfstoffe entwickelt werden, schreiben die Autoren weiter. Dies sei aber durchaus möglich. "Eine Impfung gegen die Effekte der Drogen scheint möglich. Sie müsste den Weg ändern, wie der Körper die Drogen aufnimmt, um weniger Euphorie und Sucht auszulösen."
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