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Interview mit der künftigen Ashley Burger-King
"Kein Kind wird Chicken Fry heißen"

Burger King sponsort Hochzeit von zukünftiger Fra Burger-King
Ashley King und Joel Burger werden heiraten. FOTO: Ashley King
Düsseldorf. Die Hochzeit eines Paares aus den USA hat für viel Aufsehen gesorgt. Der Grund sind ihre Namen. Die künftige Ashley Burger-King hat mit unserer Redaktion über die Unterstützung des Fast-Food-Konzerns gesprochen – und welche Idee des Unternehmens sie nicht realisieren werden. Von Christoffer Kleindienst

Ms. King, Burger King sponsort ihre Hochzeit - das ist die gute Nachricht. Allerdings habe ich gehört, dass das Unternehmen auch die typischen Kronen bereitstellen will.  Werden Sie ihre Hochzeitsfeier also mit diesem Accessoire feiern müssen?

Ashley King Wir werden sie natürlich tragen! Allerdings werden wir sie dafür nutzen, um witzige Fotos in einem Fotoautomaten am Empfang zu machen. 

Ihre Hochzeit stand schon, als sich Burger King entschied, die Kosten für die Feier zu übernehmen. Haben Sie im Nachhinein ein paar Sachen geändert? 

King Wir dürfen nicht über Details vom Deal reden, das wurde so vereinbart. Allerdings kann ich sagen, dass sich an unserer Hochzeit bisher nichts geändert hat.

Es wirkt ein wenig wie ein Blanko-Scheck...

King Die Hochzeit wird sehr ähnlich zu unseren ursprünglichen Planungen sein. 

Es gab keine weiteren exklusiven Angebote. Zum Beispiel umsonst Burger essen auf Lebenszeit?

King Leider haben wir so ein Angebot nicht bekommen. Aber das wäre natürlich sensationell gewesen!

"Burger King" übernimmt die Kosten. FOTO: Ashley King

Hätten Sie denn jemals gedacht, dass Ihre Hochzeit solch einen Wirbel bei Burger King auslösen würde? 

King Nein, das hätten wir nie gedacht. Aber wir müssen zugeben, dass es für uns super gelaufen ist. 

Sie sind schon seit einigen Jahren zusammen... 

King Wir sind seit der High School ein Paar, kennen uns aber schon seit dem Kindergarten. Irgendwann in der fünften Klasse erwähnte ein Klassenkamerad nebenbei, dass unsere beiden Nachnamen zusammen Burger-King ergeben würden – das ist irgendwie in all den Jahren auch hängengeblieben.

Der Name verpflichtet ja nicht, auch andere Fast-Food-Ketten gut zu finden: Bevorzugen Sie eigentlich heimlich McDonald's? 

King Nein, wir gehen beide lieber zu Burger King. Mein Verlobter Joel mag am liebsten den Whopper, ich bestelle regelmäßig Chicken Fries.

Dann passt es ja, dass das Unternehmen vorgeschlagen hatte, dass Sie eines Ihrer zukünftigen Kinder "Chicken Fry" nennen können...

King (lacht) Nein, es wird keine Kinder mit dem Namen "Chicken Fry" in der Zukunft bei uns geben.

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