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Rassistischer Anschlag
Charleston-Attentäter will sich schuldig bekennen

Charleston-Attentäter Dylann R will sich schuldig bekennen
Dylann R. soll bei einem Attentat in einer Kirche in Charleston neun Schwarze getötet haben. FOTO: ap
Charleston. Dylann R., der in einer Kirche im US-Staat South Carolina neun Schwarze erschossen haben soll, will sich zu mehr als 30 Anklagepunkten schuldig bekennen.

Doch erklärte sein Anwalt am Freitag vor Gericht, dass er dies nicht tun werde, bis die Staatsanwaltschaft klarstelle, ob sie die Todesstrafe für Dylann R. fordern wolle. Verteidiger David Bruck sagte, er könne seinem Mandanten nicht raten, auf schuldig zu plädieren, ohne die Absichten der Anklage zu kennen.

Richter Bristow Marchant plädierte daraufhin für R. auf nicht schuldig. Der 21-jährige R. muss sich wegen 33 Anklagepunkten verantworten, darunter Hassverbrechen und Waffenvorwürfe. Zudem wird ihm zur Last gelegt, die freie Religionsausübung behindert zu haben.
Der Beschuldigte erschien am Freitag in grau gestreifter Gefängniskleidung vor Gericht. Seine Hände waren gefesselt. Auf Fragen des Richters antwortete R. mehrere Male mit Ja, ansonsten sprach er aber nicht.

Richter Marchant hörte auch kurz von Familienangehörigen von Opfern des Angriffs am 17. Juni in der Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston. Auch mehrere Kirchenvertreter äußerten sich.

(ap)
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