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Kölner Übergriffe und Flüchtlingsjunge Aylan
"Charlie Hebdo" provoziert mit jüngster Karikatur

"Charlie Hebdo" provoziert mit jüngster Karikatur
Die Silvesternacht in Köln. FOTO: dpa, hjb
Paris. Die Macher von "Charlie Hebdo" sind bekannt für ihre Provokationen. Nun sorgen sie erneut mit einer Karikatur für Diskussionen. Darin wird der Tod des Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi mit den Übergriffen in Köln vermischt.

Unter der Überschrift "Migranten" zeigt die Karikatur zwei Männer mit affenähnlichen Gesichtern, die zwei wegrennenden Frauen hinterherlaufen. Oben links in der Ecke in einem Kreis ist eine zweite Zeichnung zu sehen. Es ist die Nachbildung des Fotos, das im vergangenen Jahr um die Welt ging: Das Bild des ertrunkenen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi.

Provokant wird in der Karikatur die Frage aufgeworfen: "Was wäre aus dem kleinen Aylan geworden, wenn er erwachsen geworden wäre?" Und die Antwort wird gleich mitgeliefert: "Ein Hinterngrabscher in Deutschland." Vielen Nutzern in den sozialen Netzwerken geht so viel Provokation aber zu weit, dem Satiremagazin wird mitunter Rassismus vorgeworfen, wie von dieser Userin.

Ein anderer merkt an:

Dieser Twitterer merkt an, die Karikatur habe nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun. Sie sei geschmacklos und ekelhaft.

Es gibt aber auch Menschen, die die Macher des Magazins verteidigen.

Oder wie dieser Twitterer schreibt:

(das)
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