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Chile
Umweltnotstand in Santiago erklärt

Chile: Umweltnotstand in Santiago erklärt
Der Smog liegt über der Stadt. FOTO: afp, yc/fi
Santiago. In der chilenischen Hauptstadt Santiago ist am Montag wegen anhaltenden Smogs ein Umweltnotstand erklärt worden.

Damit legten die Behörden vorübergehend mehr als 1300 Betriebe still, die viele Schadstoffe ausstoßen und zogen 80 Prozent der 1,7 Millionen Fahrzeuge in Santiago aus dem Verkehr. Nur Besitzer von relativ wenigen neueren Autos mit Katalysatoren dürfen noch fahren. Den rund sieben Millionen Einwohnern wurde empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden.

Der Notstand wurde nach mehreren Tagen hoher Schadstoffkonzentrationen verhängt. Die Lage wird durch eine Trockenheit in diesem Monat verschärft. Flankiert an einer Seite von den Anden erstreckt sich Santiago über mehrere Hügel, in deren Tälern sich Smog bei bestimmten Wetterlagen festsetzen kann.

 

(ap)
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