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Provinz Liaoning
17 Menschen sterben bei Minenunglück in China

Peking. Im Nordosten Chinas hat es ein Minenunglück gegeben. Bei einem Grubenbrand sind 17 Bergarbeiter ums Leben gekommen. Sechs weitere Kumpel hätten das Unglück in der Provinz Liaoning überlebt, teilte die Verwaltung der Stadt Huludao am Freitag mit.

Der Brand in dem Kohlebergwerk wurde offenbar durch defekte Elektroleitungen ausgelöst. 13 eingeschlossene Arbeiter seien sofort tot gewesen, vier weitere seien später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, hieß es.

Bergwerke in China gehörten lange zu den gefährlichsten in der Welt, doch haben verbesserte Sicherheitsregeln und eine sinkende Nachfrage nach Kohle in den vergangenen Jahren für eine drastische Senkung der Todesfälle gesorgt. So waren im Jahr 2014 noch 931 Menschen durch Minenunglücke in der Volksrepublik ums Leben gekommen. 2002 fanden fast 7000 Bergarbeiter bei Unfällen den Tod.

(hebu/ap)
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