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Unruhe-Provinz Xinjiang: China lehnt Gesprächsangebot der Uiguren ab

zuletzt aktualisiert: 03.09.2009 - 08:51

Peking (RPO). Die Regierung der chinesischen Unruhe-Provinz Xinjiang hat das Gesprächsangebot der im Exil lebenden Uiguren-Führerin Rebiya Kadeer abgelehnt. "Kadeer ist nicht berechtigt, mit der chinesischen Führung zu sprechen", sagte die Sprecherin der Provinzregierung, Hou Hanmin, am Donnerstag der staatlichen Zeitung "Global Times".

Pekings Umgang mit ethnischen Fragen sei eine "rein innere Angelegenheit". Die chinesischen Behörden werfen Kadeer vor, die blutigen Unruhen zwischen Uiguren und Han-Chinesen in Xinjiang Anfang Juli angezettelt zu haben. Dabei waren nach offiziellen Angaben rund 200 Menschen ums Leben gekommen. Kadeer spricht jedoch von "weitaus mehr" Opfern.

Die Uiguren-Führerin hatte Peking am Dienstag in einer Rede vor dem Menschenrechtsausschuss des Europaparlaments in Brüssel zum Dialog aufgefordert, um die Lage der muslimischen Minderheit in der Volksrepublik zu verbessern. Viele der acht Millionen Uiguren in Xinjiang beklagen sich seit Jahrzehnten über religiöse, politische und kulturelle Unterdrückung durch die chinesische Führung.

 

Quelle: AFP/top

 
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