| 13.47 Uhr

Im US-Staat Connecticut
Polizisten bereiten todkrankem Hund würdevollen Abschied

Connecticut: Polizisten bereiten todkrankem Hund würdevollen Abschied
Ein Schäferhund im Polizeieinsatz. FOTO: Bretz, Andreas
Middletown. Der Hund ist der beste Freund des Menschen – das beweist ein Polizist aus den USA. Er hat seinem todkranken Tier einen berührenden Abschied bereitet. Von Verena Kensbock

Es ist ein berührendes Bild: Ein Polizist trägt den Schäferhund eine Straße entlang. Der Beamte drückt sein Gesicht in das Fell des Tiers, das zusammengesackt auf seinen Armen liegt. Mindestens zwölf andere Polizisten stehen Spalier und salutieren.

Hunter heißt der Polizeihund und er ist todkrank. "Hunter war schon in den vergangenen Tagen krank", schreiben die Polizisten aus dem US-Staat Connecticut auf ihrer Facebookseite. "Dann haben Tests ergeben, dass Hunter an einer sehr aggressiven Form von Leberkrebs leidet." Der Tierarzt habe empfohlen, das Tier einzuschläfern.

Die Entscheidung sei schwer gefallen, dennoch solle der Hund am Abend eingeschläfert werden. Darum bereiteten die Polizisten der Wache in Connecticut ihrem "Arbeitskollegen" einen würdevollen Abschied.

Hunter and Officer D'Aresta have been such a huge part of our department the past ten years. Such a dedicated K-9...

Posted by Middletown Police Department -Connecticut on Freitag, 1. September 2017

Besonders schwer ist das für den Polizisten Michael D'aresta – er und Hunter waren zehn Jahre lang ein Team. "Und was für ein engagiertes Team", schreiben die Polizisten. "Es wird nie wieder so sein wie zuvor. Ruhe in Frieden, Hunter. Das hast du gut gemacht."

Bei Facebook gingen die Bilder der Verabschiedung um die Welt. Insgesamt reagierten etwa 12.000 Nutzer auf die Bilder und teilten sie mehr als 2000 Mal.

 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Connecticut: Polizisten bereiten todkrankem Hund würdevollen Abschied


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.