"Die Pandemie macht keine Unterschiede": Costa Ricas Präsident hat die Schweinegrippe
zuletzt aktualisiert: 12.08.2009 - 08:55San José (RPO). Auch ein Staats- und Regierungschef ist nicht gegen die Schweinegrippe gefeit: Der Erreger wurde jetzt auch beim Präsidenten von Costa Rica, Oscar Arias, festgestellt. Der 69-Jährige erklärte am Dienstag in der Hauptstadt San José, er sei in seiner Residenz unter Quarantäne gestellt worden, gehe aber weiterhin den Regierungsgeschäften nach.
"Die Pandemie macht keine Unterschiede", sagte Arias. "Ich bin ein Fall mehr in diesem Land und den Empfehlungen unterworfen, welche die Gesndheitsbehörden für die ganze Bevölkerung ausgegeben haben." Abgesehen von Fieber und Halsschmerzen fühle er sich in guter Verfassung, sagte Arias.
Die ersten Symptome seien am Sonntag aufgetreten, und er werde jetzt mit dem Grippemittel Oseltamivir (Tamiflu) behandelt. Arias leidet an Asthma und unterliegt den Angaben zufolge deswegen einem höheren Risiko. Arias war zuletzt als Vermittler in der honduranischen Staatskrise aktiv. Sein Plan für eine Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya konnte bislang noch nicht umgesetzt werden.
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