Foto: Polizei Niederösterreich
Und so sah es im Keller aus: Über einen etwa fünf Meter langen Gang und ein Schlupfloch gelangt man in ein Zimmer. Dort befindet sich eine Kochmöglichkeit sowie eine Toiletten- und Duschanlage.
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Die Räumlichkeiten sind wohnlich eingerichtet: Eine Duschzelle mit lustigen Tieren auf den Fliesen, ein Waschbecken, eine Wärmeflasche an der Wand.
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Die Deckenhöhe des Kellerverlieses beträgt 1,70 Meter. Josef F. hat den größten Teil der Kellerräume selbst gebaut und eigenhändig erweitert.
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Die Polizei in Österreich hat erste Bilder des Verlieses veröffentlicht, in dem Josef F. drei Kinder und seine Tochter Elisabeth gefangen hielt.
Der Schreckenschauplatz verbirgt sich hinter diesen Mauern. Das Gelände war nach außen weitgehend abgeschottet. Dichte Hecken umgeben das Haus.
Das Kellerverlies von Amstetten im Grundriss: Schon beim Anbau eines neuen Trakts im Jahr 1978 soll der Mann das Gefängnis geplant haben.
Die Polizei zeigte am Montag bei einer Pressekonferenz einen schematischen Grundriss des Hauses, unter dem Josef F. das Verlies baute.
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Der 73-Jährige Josef F. hat gestanden, seine Tochter 24 Jahre lang eingesperrt und immer wieder vergewaltigt zu haben.
Ein normaler Eingang eines Mehrfamilienhauses. Auch die Ehefrau von Josef F. gibt an, nichts von den Untaten ihres Mannes mitbekommen zu haben. Die Polizei bewertet ihre Darstellung als glaubwürdig.
Die Ermittler untersuchen akribisch die Räumlichkeiten. Es gilt 24 Jahre zu rekonstruieren.
Die Presse belagert den Ort des Verbrechens.
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Josef F. macht den Ermittlern zufolge einen vitale, unmtriebigen Eindruck. Einwohner von Amstetten beschreiben ihn als netten Mann, der unauffällig lebte.