Barack Obama salutiert vor dem Sarg eines gefallenen US-Soldaten. Der amerikanische Präsident erweist ihm und seinen toten Kameraden am Luftwaffenstützpunkt Dover die letzte Ehre.
Die Särge der 15 Soldaten und drei Drogenfahnder kamen mit dem Flugzeug aus Afghanistan.
Obama bricht mit seiner demonstrativen Anwesenheit ein Tabu, das sein Amtsvorgänger aufgestellt hatte.
George W. Bush ließ die Medienberichterstattung über die Heimkehr getöteter US-Soldaten möglichst unterbinden.
Alle der 18 Opfer waren am Montag in Afghanistan ums Leben gekommen.
14 von ihnen starben bei Hubschrauberabstürzen.
Barack Obama und Major-General Daniel Wright stehen mit versteinerten Mienen am Flughafen.
Dem Präsidenten ist die Anspannung deutlich anzusehen.
Auch ranghohe Militärs erweisen den Verstorbenen sie letzte Ehre.
US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte im Februar erklärt, es werde künftig den Angehörigen der getöteten Soldaten überlassen, ob sie die Medien darüber berichten lassen.
Nach der schweren Aufgabe kehrte Barack Obama ins Weiße Haus nach Washington zurück.