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Bürgermeister spricht von "Krawall-Touristen"
Verletzte Deutsche nach Gewalttaten auf Mallorca

Deutsche bei Gewalt auf Mallorca verletzt
Polizeistreife in Playa de Palma auf Mallorca (Symbolbild). FOTO: dpa
Palma. Erst vor zwei Tagen gab es in einem Café in Peguera auf Mallorca eine Schießerei. Jetzt sind bei gewalttätigen Zwischenfällen an der Playa de Palma zwei Deutsche verletzt worden - mitten in der Urlaubssaison.

In der Nacht zu Montag sei ein 45-Jähriger in Arenal mit zwei Hämmern auf einen deutschen Landsmann losgegangen, zitierte die "Mallorca Zeitung" am Dienstag die Ortspolizei. Laut Augenzeugen griff der Mann sein Opfer ohne ersichtlichen Grund an und schlug ihm mit den Werkzeugen in Nacken und Magen. Der Täter konnte zunächst fliehen, wurde aber später festgenommen.

Bereits am vergangenen Donnerstag soll ein anderer deutscher Tourist von einem 45-Jährigen ins Koma geprügelt worden sein, wie Bild.de berichtete. Offenbar hatte der 30-Jährige in den frühen Morgenstunden beobachtet, wie an einem Schnellimbiss eine Frau belästigt wurde. Als er dazwischenging, um der Frau zu helfen, habe der Mann zugeschlagen, so das "Mallorca Magazin". Der Deutsche sei mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen und liege mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Auch in diesem Fall habe der mutmaßliche Täter später gestellt werden können.

Am Sonntagabend hatte es im Süden der Insel in dem beliebten Urlaubsort Peguera eine Schießerei gegeben. Auf der Ballermannpromenade an der Playa de Palma war es erst vor wenigen Wochen zu einer Prügelei zwischen deutschen Touristen gekommen. Seither tobt auf Mallorca eine politische Debatte. Der neue Bürgermeister, Antoni Noguera, kündigte an, künftig verstärkt gegen "Krawall-Touristen" vorgehen zu wollen.

(oko/dpa)
 
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