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Kenia: Deutscher aus NRW mit Macheten getötet

zuletzt aktualisiert: 28.01.2008 - 17:12

Mombasa (RPO). Bei einem Raubüberfall in Kenia sind zwei Deutsche mit Macheten erschlagen worden. Bei den Opfern handelt es sich um einen in Kenia lebenden Geschäftsmann und einen Touristen, dessen Frau bei dem Überfall verletzt wurde. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest.

Nach Angaben von Polizeichef Stanley Lemai folgte eine Gruppe von mehr als acht Menschen den beiden Deutschen. Um in die Anlage an einem Strand bei Mombasa zu kommen, überwältigten sie einen Wachmann. "Im Haus kam es zum Kampf, und die Angreifer erschlugen sie mit ihren Macheten", sagte Lemai weiter. "Beide wurden am Kopf getroffen." Einer der Männer sei am Tatort seinen Verletzungen erlegen, der andere kurz nach der Einlieferung in ein Krankenhaus gestorben. Die Frau des Touristen sei bei dem Überfall leicht verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Polizei nahm zwei Verdächtigte fest, Ermittlungen wurden eingeleitet.

Das Auswärtige Amt bestätigte am Abend, dass es sich bei den Toten um einen 51-jährigen deutschen Touristen und einen in Kenia lebenden 53-jährigen Deutschen handele. Die deutsche Ehefrau des 51-Jährigen sei bei dem Überfall verletzt worden und befinde sich in ärztlicher Behandlung im Krankenhaus, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur AP. Sie werde von der Botschaft in Nairobi und dem Honorargeneralkonsul in Mombasa betreut. Das Touristen-Paar stammt dem Sprecher zufolge aus Nordrhein-Westfalen.

Über die Motive für das Gewaltverbrechen in der von zahlreichen Touristen besuchten Urlaubsgegend machte der Beamte keine Angaben.  

Das Verbrechen habe nichts mit den ethnischen Unruhen zu tun, die seit der Präsidentenwahl vom 27. Dezember Kenia erschüttern und viele Touristen von Reisen in das ostafrikanische Land abgehalten haben.

Quelle: ap

 
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