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Über 50 Leichen geborgen: Deutscher unter den Opfern des Bootsunglücks vor Bahrain

zuletzt aktualisiert: 31.03.2006 - 12:08

Manama (rpo). Beim Kentern eines Ausflugsboots vor der Küste von Bahrain ist auch ein Deutscher ums Leben gekommen. Bei dem Unglück sind möglicherweise bis zu 70 Menschen im Persischen Golf ertrunken. 67 Menschen konnten gerettet werden.

Wie ein Sprecher des Innenministeriums, Oberst Tarik al Hassan, am Freitag mitteilte, wurden 57 Personen tot geborgen. 13 würden noch vermisst. Unter den Toten war auch ein Deutscher. Wie al Hassan weiter sagte, starben bei dem Unglück auch 17 Bürger Indiens und 13 Personen mit britischer Staatsbürgerschaft, fünf Pakistaner, vier Südafrikaner, drei Philippiner, zwei Singapurer und ein Ire. Die Behörden äußerten die Hoffnung, dass einige der Vermissten ans Ufer geschwommen sein könnten, da die Küste nur etwa 1,5 Kilometer entfernt war.

Die mit etwa 150 Passagieren besetzte Fähre "Al Dana" befand sich auf einem Abendausflug, der mehrere Stunden dauern sollte. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Der Besitzer der Fähre räumte laut einem Fernsehbericht ein, das Schiff könnte überladen gewesen sein. Ein Terroranschlag wurde vom Innenministerium ausgeschlossen.

Laut al Hassan gehört auch der Kapitän zu den Überlebenden. Er werde nun vernommen.

Die Suche nach den Unglücksopfern begann noch in der Dunkelheit. Von weitem waren die Suchlichter der Rettungsboote zu sehen. Die amerikanische Marine entsandte Hubschrauber und Taucher an den Unglücksort, die bei den Bergungsarbeiten helfen sollten.

Quelle: ap

 
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