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Drama in Alaska
Wanderer stürzt 90 Meter in die Tiefe - und überlebt

Deutscher Wanderer stürzt 90 Meter in die Tiefe - und überlebt
Im US-Bundesstaat Alaska ist ein Deutscher Wanderer von einem Gletscher gestürzt. FOTO: shutterstock/ Cheng-Jih Chen
Valdez. Ein deutscher Tourist ist beim Wandern am Worthington-Gletscher im US-Bundesstaat Alaska mindestens 76 Meter in die Tiefe gestürzt. Wie durch ein Wunder überlebte er den Sturz. 

Der 42-Jährige sei vermutlich alleine unterwegs gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Stadt Valdez. Demnach rutschte der Mann bereits am Samstag von einem Gletscherkamm ab und stürzte zwischen 76 und 91 Meter in die Tiefe.

Eine Gruppe Wanderer hörte nach einigen Stunden seine Schreie und fand ihn. Zu der Gruppe gehörten zwei Ärzte, die den Verletzten bis zum Eintreffen eines Rettungsteams stabilisieren konnten. 18 Personen trugen den Deutschen über eine Stunde lang auf einer Trage zu einem zweieinhalb Kilometer entfernten Parkplatz. Von dort aus wurde er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Der 42-Jährige zog sich den Angaben zufolge schwere Verletzungen zu, unter anderem erlitt er eine Schädelfraktur und Beinbrüche. Nähere Details waren am Dienstag zunächst nicht in Erfahrung zu bringen, auch nicht zur Herkunft des Mannes.

 

(sb/dpa)
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