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Didgeridoospielen gegen Schnarchen
 Ig-Nobelpreise für verrückteste Forschung der Welt

Didgeridoo gegten Schnarchen: Ig-Nobelpreise für verrückteste Forschung der Welt
Nancy Greer und Matthew Rockloff wurden bei den "Ig-Nobelpreisen" für ihre Idee ausgezeichnet, zu untersuchen, ob jemand eher zum Glücksspiel neigt, wer vorher Kontakt mit einem lebenden Krokodil hatte. FOTO: ap, MD
Boston. Wer nicht schlafen kann oder schnarcht, sollte zur Bekämpfung der Probleme am besten Didgeridoo spielen. Diese Idee und die Forschung dazu brachte einem internationalen Forscherteam nun den "Ig-Nobelpreis" ein.

"Erst zum Lachen und dann zum Denken anregen" wollen die Spottpreise, die die amerikanische Eliteuniversität Harvard jährlich vergibt und traditionell mit einer schrillen Gala feiert. Mehr als 1.000 Zuschauer reisten extra zur Preisverleihung am Donnerstag (Ortszeit) an, die zum 27. Mal stattfand.

So bekamen Forscher aus der Schweiz, Kanada, den USA und den Niederlanden den Preis in der Kategorie Frieden. Sie hatten entdeckt, dass das regelmäßige Spielen eines Didgeridoos bei der Behandlung von Schlafbeschwerden und Schnarchen helfen kann. Wissenschaftler aus Australien und den USA erhielten einen Ig-Nobelpreis (ignoble heißt auf Deutsch unwürdig) für ihre Untersuchung der Frage, wie sich der Kontakt mit lebenden Krokodilen auf den Wunsch von Menschen nach Glücksspielen auswirkt.

Kaffee trinkend rückwärts gehen

Andere Preisträger hatten untersucht, warum alte Männer große Ohren haben und was passiert, wenn ein Mensch rückwärts läuft, während er einen Kaffeebecher hält. Deutsche Forscher waren in diesem Jahr nicht unter den Preisträgern. Im vergangenen Jahr hatte der Autokonzern Volkswagen für den Abgasskandal einen Spottpreis bekommen. Zudem waren deutsche Wissenschaftler an zwei ausgezeichneten Forschungsveröffentlichungen beteiligt gewesen.

(dpa/sbl)
 
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