In Peru wird einen Tag nach dem Beben das verheerende Ausmaß der Schäden sichtbar.
In manchen Städten sind 70 Prozent der Häuser zerstört.
Vielen Menschen haben alles verloren.
Sie stehen vor dem Nichts.
Ihr Zuhause ist nur noch ein Haufen Schutt.
Die Hoffnung, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden, schwindet von Stunde zu Stunde.
Bisher sind 500 Tote gefunden worden.
Der Tod ist allgegenwärtig.
1500 Menschen kamen mit Verletzungen davon. Sie können nur notdürftig versorgt werden.
Nun rollt eine internationale Hilfswelle an.
Peru hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.
Das Erdbeben hatte rund 120 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima schwere Schäden angerichtet.
Eine Kirche stürzte ein. Mindestens 115 Menschen kamen dabei ums Leben.
Das wahre Ausmaß der Zerstörung war am Donnerstag noch nicht bekannt.
Hunderte Tote werden befürchtet, berichtete ein WDR-Korrespondent.
Das Beben riss Straßen auf.
Das Fahren wird zum lebensgefährlichen Balanceakt.
Auch in der peruanischen Hauptstadt Lima war das Beben zu spüren.
Polizei und Feuerwehr hatten mit Bränden zu kämpfen.
Die Menschen flüchteten auf die Straßen.
Wie geht es den Angehörigen?
Das war die drängendste Frage für viele.
Die Aufräumarbeiten haben begonnen.
Strommasten knickten we Strohhalme.
Fensterscheiben gingen zu Bruch, und Straßenlaternen fielen auf die Straße.
Ein Polizist warnt die Autofahrer vor den Spalten im Asphalt.