Foto: afp, GIUSEPPE CACACE
Ein seltsamer Karnevalsbrauch wird in der norditalienischen Stadt Ivrea zelebriert. Dort gibt es alljährlich eine "Orangenschlacht".
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Um sich vor Verletzungen zu schützen, tragen die Teilnehmer an der Orangenschlacht Vollvisierhelme.
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Ein wenig merkwürdig mutet es trotzdem an, dass sich voll maskierte Menschen mit Orangen bewerfen.
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Trotz des Kopfschutzes kommt es immer wieder zu Verletzungen. Alleine am Sonntag gab es über 150 Verletzte.
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Hunderte Menschen tümmeln sich zwischen den Wagen, auf denen die Kämpfer stehen, dazwischen liegen Kistenweise Orangen.
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Rund 4000 Orangen werden jährlich bei dem Gemetzel als Wurfgeschosse verwendet.
Dementsprechend verwüstet sehen auch die Straßen Ivreas aus.
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Der Brauch geht auf das frühe 19. Jahrhundert zurück und erinnert an den Aufstand des Volkes gegen die Tyrannei der Herrscher.