Vor einem Jahr, am 29. August 2005, zog Katrina über die amerikanische Ostküste. Die Dämme von New Orleans brachen. Über die Stadt brach das Chaos herein.
Etwa die Hälfte der Einwohner ist zurückgekehrt. Am Jahrestag erinnerten sie sich der schrecklichen Ereignisse.
Schutt, Geröll, Zerstörung - fast überall sind noch Katrinas Spuren zu sehen.
Düstere Male prangen noch an den Häusern. Die Rettungstrupps markierten die Türen der durchsuchten Gebäude. Ganz oben ist das Datum vermerkt, ganz unten die Zahl der gefundenen Toten.
Die zurückgekehrten Bewohner müssen sich ein neues Zuhause aufbauen.
Immer noch beherrscht ein Bild der Zerstörung die Szenerie.
Die Amerikaner behelfen sich mit Zeichen der Hoffnung. Die Marienstatue ist nur eines davon.
Deborah Brown reißt mit knochenschwerer Arbeit die Trümmer in einer ehemaligen Grundschule heraus. Sie wird jetzt wieder aufgebaut.
Die Schüler hatten das Gebäude fluchtartig verlassen.
Alles muss neu angeschafft werden. Terrie Guerin etwa richtet sich hier ihre neue Küche ein.
Claudiney Pereira und seine Frau Adriana Pereira wollten sich in New Orleans gerne wieder ansiedeln und ein Haus erwerben. Der Kauf scheiterte an den immensen Versicherungskosten.
Auc das gehört zum Wiederaufbau: Basilio Polanco mäht für einen Freund den Rasen vor dessen Haus am Lower Ninth Ward.
Der Besuch von George Bush, hier neben seiner Frau Laura und New Orleans Bürgermeister Ray Nagin, wird mit gemischten Gefühlen wahrgenommen.