Hurrikan Gustav rast auf New Orleans zu. Ein paar wenige bleiben trotzdem. Sie feiern in "Johnny White's Bar" an der berühmten Bourbon Street im French Quarter.
Sie trinken, als gäbe es kein Morgen, berichtet ein Korrespondent.
Schon während des verheerenden Hurrikans "Katrina" vor drei Jahren hatte die Bar sich geweigert, zu schließen.
Im Fernsehen schauen sie sich an, wie der Sturm auf ihre Stadt zurast.
Andere Kneipen haben längst alles dicht gemacht. Alles ist verrammelt und verriegelt.
New Orleans ist im Vergleich zu sonst eine verlassene Stadt.
Auch der Strip-Club "Larry Flint's Hustler Club" hält für die Kunden weiter die Türen offen. "Ich mache die Schotten dicht, aber solange lasse ich die Leute ein bisschen Spaß haben", sagt Manager John Olmstead.
Etwa 10.000 Unverdrossene sollen geblieben sein. Sie wollen "Gustav" trotzen. "Gott beschütze sie!", sagt Bürgermeister Ray Nagin.
Bürgermeister Ray Nagin will im Rathaus der Stadt ausharren, notfalls auf Luftmatratzen.