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Weißes Haus
Elfjähriger mäht für Trump den Rasen

Fotos: Elfjähriger mäht für Donald Trump den Rasen
Fotos: Elfjähriger mäht für Donald Trump den Rasen FOTO: rtr, CB/MGO
Washington. Frank Giaccio hat sein Versprechen gehalten: Der Elfjährige mähte für Donald Trump den Rasen des Weißen Hauses. Für den US-Präsidenten verzichtete er auf seinen Lohn.

Frank Giaccio hatte dem US-Präsidenten vor einigen Wochen per Brief angeboten, zu zeigen, wozu junge Leute wie er im Stande seien. Der Junge hatte hinzugefügt: "Ich bewundere Ihren geschäftlichen Hintergrund, und ich möchte mein eigenes Business starten." Frank Giaccio bot an, dass er mit einem Motor-Rasenmäher und einen Trimmer nach Washington kommt, er wollte kostenlos auch extra Benzin für den Mäher sowie geladene Batterien für den Trimmer stellen. Sein Vater habe ihm empfohlen, kein Geld dafür zu nehmen, wenn er den Rasen des Weißen Hauses mähe, sagte der Elfjährige dem Nachrichtensender CNN.

Im knallroten T-Shirt sowie mit Handschuhen, Schutzbrille und Ohrenstöpseln ausgestattet, mähte Frank Giaccio am Freitag los und zog im Rosengarten seine Bahnen, wenn auch etwas unregelmäßig. Der US-Präsident ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen: Er überraschte den Jungen auf dem Rasen und ließ sich in strahlender Spätsommersonne neben ihm fotografieren. Trumps Sprecherin Sarah Sanders lobte den Jungen anschließend: Der Elfjährige habe einen "guten Job" gemacht.

Giaccios Brief war Anfang August von Sanders öffentlich vorgelesen worden, wie CNN berichtete. Demnach mäht der Junge in seinem Heimatort Falls Church im US-Bundesstaat Virginia den Rasen der Nachbarn und bekommt dafür Geld – normalerweise acht US-Dollar, wie der Nachrichtensender schrieb. Der Elfjährige verkörpere den amerikanischen Unternehmergeist, sagte Sanders. Trump habe das Angebot angenommen, weil "es unsere Verantwortung ist, den amerikanischen Traum für Jungen wie Frank lebendig zu halten". Ob er dem Elfjährigen vielleicht doch etwas für Rasenmähen bezahlte, wurde nicht bekannt. Auf Twitter dankte der US-Präsident dem Jungen. Der National Park Service würde ihm die Note Eins mit Stern geben.

Es war nicht das erste Mal gewesen, dass Sanders den Brief eines Kindes vorgelesen hatte. Das Weiße Haus hatte dafür Hohn und Spott geerntet.

(wer/dpa)
 
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