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Dublin
IRA-Gruppe bekennt sich zu tödlicher Schießerei

Dublin: IRA-Gruppe bekennt sich zu tödlicher Schießerei
Das Regency Hotel in Dublin, in dem die Schüsse fielen. FOTO: ap
Dublin. Eine Splittergruppe der Untergrundorganisation IRA hat sich einem BBC-Bericht zufolge zu dem tödlichen Angriff auf ein Hotel in der irischen Hauptstadt Dublin bekannt.

Mehrere Personen waren am Freitag mit Kalaschnikow-Sturmgewehren in das Hotel Regency eingedrungen, wo gerade die Vorbereitungen für einen Boxkampf liefen. Sie töteten einen Mann und verletzten zwei weitere.

Gruppe warnt vor weiteren Aktionen

Die BBC berichtete am Montag, ein Mann habe erklärt, er spreche im Namen der sogenannten Continuity IRA (CIRA). Sie bekenne sich zu dem Überfall.

Der Erschossene sei getötet worden, weil er 2012 in die Tötung eines führenden Mitglieds der Real IRA, einer anderen Abspaltung, verwickelt gewesen sei. Damals gab es laut BBC Berichte, es habe Streit zwischen Mitgliedern der Real IRA und kriminellen Banden gegeben.

Der CIRA-Sprecher erklärte, seine Gruppe werde es nicht zulassen, dass Drogenhändler und Kriminelle die Mitglieder irisch-republikanischer Gruppen ins Visier nähmen. Zugleich warnte er, dass weitere Aktionen geplant seien. Die Polizei ging bislang von Rivalitäten zwischen kriminellen Banden aus.

(csi/REU)
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