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Konzert im "Bataclan"
"Eagles of Death Metal" sprechen über Terrornacht von Paris

Tatort Paris – die blutige Spur des Terrors
Tatort Paris – die blutige Spur des Terrors FOTO: afp, le
New York. Die Band "Eagles of Death Metal" hatte im "Bataclan" ein Konzert gegeben, als die Terroristen den Pariser Konzertsaal stürmten. Nun sprechen zwei Mitglieder der Band erstmals über die Terrornacht.

In einem Interview mit dem Magazin "Vice" erzählten Jesse Hughes und Joshua Homme, dass sich mehrere Personen während des Angriffs am Freitag vor einer Woche in ihrem Umkleideraum versteckt hätten.

Im Bataclan starben an diesem Abend 89 Menschen. Die meisten Menschen waren zu einem Konzert von "Eagles of Death Metal" dorthin gekommen.
Die Angreifer hatten an mehreren Orten in der französischen Hauptstadt zugeschlagen, insgesamt wurden 130 Menschen getötet. Mehr als 350 Menschen wurden verletzt.

Hughes sagte in einem kurzen Video, das auf der Webseite des Magazins und auf Youtube zu sehen ist, die Attentäter hätten es geschafft, in die Kabine der Band zu gelangen. Dort seien beinahe alle Schutzsuchenden getötet worden, mit Ausnahme einer Person, die sich unter Hughes' Lederjacke versteckt habe.

Mit zitternder Stimme sagte er weiter, der Hauptgrund dafür, warum so viele Menschen in dem Konzerthaus getötet worden seien, sei gewesen, "dass so viele Leute nicht ihre Freunde zurücklassen wollten". Das gesamte Interview ist kommende Woche auf der Webseite von "Vice" verfügbar, wie es dort heißt.

 

(das/ap)
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