| 13.45 Uhr

T-Shirt und Fidget Spinner
Barron Trump stiehlt seinem Vater wieder die Show

Video: Melania und Barron Trump ziehen ins Weiße Haus
Washington. Bereits einige Male wurde Barron Trump unfreiwillig zum Hauptdarsteller bei öffentlichen Auftritten der Präsidentenfamilie. Bei seinem Einzug ins Weiße Haus folgte nun der nächste denkwürdige Auftritt. 

Regelrecht zelebriert wurde der Einzug von First Lady Melania Trump und Sohn Barron ins Weiße Haus. Am Sonntag landeten beide in Washington und erreichten wenig später den Präsidentensitz. Doch bereits am Flughafen sorgte Barron Trump für den ersten Schnappschuss, der eigentlich gar nichts mit dem öffentlich inszenierten Ereignis zu tun haben sollte.

Unmittelbar nachdem die Familie Trump die Präsidentenmaschine "Air Force One" verlassen hatte – Donald Trump in die Menge winkend, seine Frau Melania mit gewohnt kühlem und ernstem Gesichtsausdruck – holte der elfjährige Sprössling ein inzwischen weltweit berühmtes Spielzeug hervor: einen "Fidget Spinner".

Trump-Familie zieht ins Weiße Haus FOTO: dpa, CK hjb

Die handtellergroßen flachen Spielzeuge, die wie eine Mischung aus Propeller und Ninja-Wurfstern aussehen, sind derzeit Trend bei den Jugendlichen. Als sein Vater dem Empfangskomitee staatsmännisch zuwinkte, konzentrierte Barron sich darauf, seinem Mini-Propeller noch ein paar Drehungen zu verpassen.

Auf dem Hubschrauberlandeplatz des Weißen Hauses angekommen, stand Barron ein weiteres Mal im Mittelpunkt. Denn der Elfjährige trug ein T-Shirt mit dem Aufdruck "The Expert" – in dem Blauton der Krawatte seines Vaters. Ein gefundenes Fressen besonders für etliche Trump-Gegner, die dem Präsidenten nur in wenigen Bereichen Expertise zugestehen. Auf Twitter sorgte der skurrile Familienschnappschuss für Hohn und Spott. 

Barron immer im Fokus

Barron Trump stand schon häufig im Mittelpunkt, etwa bei Donald Trumps Rede nach dessen Wahlsieg im November. Damals stand er nah bei seinem Vater am Rednerpult, etliche Kameras auf ihn gerichtet. Die Bilder gingen um die Welt. Denn sie zeigten einen offensichtlich müden, gelangweilten und etwas hilflos wirkenden Jungen.

Ähnliche Szenen spielten sich bei der Vereidigung des 45. US-Präsidenten ab. Als die Anhänger seines Vaters die Familie Trump am Kapitol begrüßten, winkte er ihnen freudig zu, machte Handzeichen und ließ sich ebenso feiern wie der Milliardär selbst. Doch Barrons Euphorie währte nicht lange.

Während der Vereidigungszeremonie gähnte der Zehnjährige mehrfach und deutlich sichtbar für die Kameras. Selbst als sein Vater den Amtseid ablegte und er gerade einmal zwei Meter daneben stand, schaute Barron zu Boden, mit halboffenen Augen und gelangweilter Miene.

(mro)
 
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