| 19.33 Uhr

Joaquín "El Chapo" Guzmán
Drogenboss "El Chapo" seit Flucht zweimal dem Militär entwischt

Durch diesen Tunnel entkam "El Chapo"
Durch diesen Tunnel entkam "El Chapo" FOTO: ap
Mexiko-Stadt. Seit seinem spektakulären Gefängnisausbruch vor drei Monaten ist der mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán Medienberichten zufolge bereits zweimal seinen Verfolgern entwischt.

Zuletzt scheiterte am vergangenen Samstag der Zugriff in der Region Tamazula an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Durango und Sinaloa im Nordwesten des Landes, wie die Zeitung "Reforma" am Freitag berichtete.

Aufgrund abgehörter Telefongespräche vermutete die Marine den flüchtigen Chef des Sinaloa-Kartells in seiner Heimatregion. Mit Helikoptern und Fallschirmjägern, Drohnen und Straßensperren versuchten sie, "El Chapo" zu stellen. Laut einem Bericht der Zeitung "Excélsior" verließen zahlreiche Menschen in der Region wegen des Militäreinsatzes ihre Heimatdörfer.

Guzmán war am 11. Juli durch einen professionell gegrabenen Tunnel aus dem Hochsicherheitsgefängnis El Altiplano im Zentrum Mexikos getürmt. Bereits am 30. Juli sollen Marineinfanteristen in der Stadt Los Mochis dem Drogenboss ganz dicht auf den Fersen gewesen sein. Aber auch damals entwischte "El Chapo" seinen Verfolgern.

(dpa)
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