USA suchen drei Al-Qaida-Kämpfer: Elf Millionen Dollar Kopfgeld
zuletzt aktualisiert: 25.03.2009 - 20:57Washington (RPO). Die USA haben für drei mutmaßliche Al-Qaida-Terroristen in Afghanistan und Pakistan Kopfgelder in Höhe von insgesamt elf Millionen Dollar ausgeschrieben. Fünf Millionen Dollar Belohnung gebe es für Hinweise, die zur Lokalisierung, Ergreifung oder Verurteilung von Baitullah Mehsud, dem führenden Kopf der Taliban-Bewegung in Pakistan, führten, erklärte das US-Außenministerium am Mittwoch in Washington.
Dem Anführer der sogenannten Therik-e-Taliban wird insbesondere der Mordanschlag auf die ehemalige pakistanische Premierministerin Benazir Bhutto im Dezember 2007 zur Last gelegt. Mehsud steckte der US-Regierung zufolge auch hinter dem Anschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad im Januar 2007 mit zwei Todesopfern. Das State Department sieht in ihm einen der bedeutendsten Al-Qaida-Anführer im pakistanischen Stammesgebiet Süd-Waziristan.
Ein Kopfgeld von ebenfalls fünf Millionen Dollar setzten die USA für Hinweise zur Ergreifung von Siradschuddin Hakkani aus, der dem mit Al Qaida direkt verbundenen afghanischen Terror-Netzwerk Hakkani angehöre. Er hatte sich in einem Interview mit einer US-Zeitung zu dem Anschlag auf das Serena-Hotel in Kabul bekannt, bei dem im Januar vergangenen Jahres sechs Menschen, darunter ein US-Bürger, ums Leben gekommen waren.
Eine Million Dollar lobte die US-Regierung für Hinweise zur Ergreifung des Libyers Abu Jaja el Libi aus, den Washington als wichtiges Al-Qaida-Mitglied einstuft. Er war im Juli 2005 aus der Haft im US-Stützpunkt Bagram in Afghanistan geflohen.
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