Stadt und Fahrer einigten sich: "Elvis" darf in Seattle Taxi fahren
zuletzt aktualisiert: 09.12.2003 - 06:41Seattle (rpo). Elvis Presley fährt Taxi in Seattle. Und er darf das auch weiterhin tun. Über die Verkleidung eines von David Groh war es zu Streit gekommen. Dieser wurde jetzt beigelegt.
Mit dieser Entscheidung gab der Stadtrat der Westküstenmetropole am Montag grünes Licht für Taxifahrer Groh mit Glitzeranzug, getönter Sonnenbrille und schwarzen Kotletten zur Arbeit zu erscheinen, berichteten US- Medien.
Der 37-Jährige lag mit der Stadt und der Kleidervorschrift für Taxifahrer im Clinch, nachdem er im vergangenen Frühjahr - in einem perlenbesetzten roten Overall - einen Strafzettel in Höhe von 60 Dollar erhalten hatte.
Nach strikten Regeln aus dem Jahr 1997 müssen Taxifahrer in Seattle schwarze Hosen und Kragen-Hemden tragen.
Der Elvis-Fan hatte nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001 die "Rock'n'Roll"- Kluft angelegt und sich "Cab Elvis" genannt, um "die Leute zum Lachen zu bringen", sagte Groh der "New York Times".
Nach Erhalt des Strafzettels zog Groh vor Gericht, bis sich schließlich der Stadtrat versöhnend einschaltete. Der Abgeordnete Richard Conlin setzte nun mit seinen Kollegen durch, dass Taxifahrer sich als bekannte Persönlichkeiten verkleiden dürfen, solange sie keine Masken, Sandalen oder unzüchtige Kleidung tragen.
Groh will im Gegenzug seine Klage zurückziehen.
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