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Nach Erdbeben
Über 9000 Menschen in Chile ohne Obdach

Erdbeben in Chile: Über 9000 Menschen verlieren Obdach
Durch das schwere Erdbeben in Chile verloren über 9000 Menschen ihr Obdach. FOTO: ap
Santiago de Chile. Mehr als 9000 Menschen haben durch das schwere Erdbeben in Chile ihr Obdach verloren. Das sind die neuesten Angaben der Behörden, die die Zahl am Sonntag nach oben korrigierten. Zunächst waren sie von 3500 obdachlos gewordenen Menschen ausgegangen. 

Durch das schwere Erdbeben in Chile haben nach neuen Angaben mehr als 9000 Menschen ihr Obdach verloren. Die Behörden korrigierten damit am Sonntag ihre Zahl deutlich nach oben, nachdem sie zunächst von 3500 obdachlos gewordenen Menschen ausgegangen waren. Die Zahl der Todesopfer liege weiterhin bei 13, noch immer würden aber vier Menschen vermisst, sagte der stellvertretende Innenminister Mahmud Aleuy.

Erst jetzt wird das Ausmaß des Erdbebens von vergangener Woche sichtbar, weil mittlerweile auch die entlegenen Regionen erreicht werden konnten. "Wir hoffen, dass wir bis Freitag alle Schäden überblicken können", sagte Aleuy. Besonders betroffen ist die Küstenregion Coquimbo. Das Beben vom vergangenen Mittwochabend - Ortszeit in Chile - war das sechststärkste in der Geschichte des Landes.

(AFP)
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