| 09.23 Uhr

Ecuador
Zahl der Erdbebenopfer steigt auf mehr als 650

Schlimmstes Erdbeben seit 1979 erschüttert Ecuador
Schlimmstes Erdbeben seit 1979 erschüttert Ecuador FOTO: afp
Quito. Eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Ecuador werden noch immer 58 Menschen vermisst. Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf 654.

Das Beben der Stärke 7,8 hatte am 16. April entlang der Küste Ortschaften zerstört. 113 Menschen seien gerettet worden und mehr als 25.000 seien noch in Notunterkünften, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Hunderte von Nachbeben haben in der vergangenen Woche das Land erschüttert.

Das Erdbeben ist das folgenschwerste in Südamerika seit 1999. Damals kamen in Kolumbien mehr als 1000 Menschen ums Leben. Präsident Rafael Correa hat erklärt, es werde Jahre dauern, die Schäden zu beseitigen.

Um die umgerechnet 2,7 Milliarden Euro dafür aufzubringen, müssten Steuern zeitweilig erhöht werden. Bereits vor der Naturkatastrophe hatte der Internationale Währungsfonds Quito prognostiziert, dass die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr um 4,5 Prozent schrumpfen werde.

(das/ap)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Erdbeben in Ecuador: Zahl der Todesopfer steigt auf mehr als 650


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.