Papua-Neuguinea: Fähre mit mehr als 300 Menschen gesunken
zuletzt aktualisiert: 02.02.2012 - 06:48Sydney (RPO). Vor der Küste Papua-Neuguineas ist eine Fähre mit mehr als 300 Menschen an Bord gesunken. 28 Menschen seien bisher gerettet worden, sagte ein Vertreter der Schifffahrtsbehörde am Donnerstag.
Das Schiff habe noch einen Notruf abgesetzt, bevor es gekentert sei. Der Sprecher der Betreibergesellschaft Star Ships, John Whitney, hatte zuvor bereits mitgeteilt, dass der Kontakt zur "MV Rabaul Queen" am Morgen abgebrochen war.
Die Fähre war zwischen den Städten Kimbe und Lae vor der Ostküste der Pazifiknation unterwegs. Die Bucht von Kimbe zieht als Taucherparadies Touristen aus aller Welt an.
Ausländer sollen offenbar aber nicht an Bord der Fähre gewesen sein, teilte das australische Außenministerium unter Berufung auf Angaben des weiter im Norden liegenden Papua-Neuguineas mit.
Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Sowohl schlechtes Wetter, zu viele Passagiere an Bord oder ein Schaden an der Fähre könnten für den Untergang verantwortlich sein, sagte der Chef des Katastrophenschutzzentrums von Papua-Neuguinea, Martin Mosi.
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