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Peru: Fast 2.000 Urlauber nach Erdrutsch eingeschlossen

zuletzt aktualisiert: 13.10.2005 - 21:31

Lima (rpo). Bei einem Erdrutsch in der peruanischen Inkastadt Machu Picchu sind knapp 2.000 Urlauber eingeschlossen worden. Die Räumung der Bahnstrecke nach Machu Picchu könne nicht vor Samstag geschehen, wie Mitarbeiter der Eisenbahngesellschaft erklärten. Somit werden mindestens zwei Tage vergehen, ehe die vorwiegend aus Nordamerika und Europa stammenden Touristen wieder nach Cuzco zurückkehren können.

Die Moche lebten im Osten Perus.  Foto: RPO
Die Moche lebten im Osten Perus. Foto: RPO

Die Bahnstrecke sei auf einer Länge von einem halben Kilometer verschüttet und stehe teils bis zu zwei Meter unter Wasser. Es solle versucht werden, wenigstens für Notfälle eine kleinere Verbindungsstrecke herzustellen.

Während den Angaben zufolge etwa 1.750 Reisende in Machu Picchu eingeschlossen sind, sitzen weitere 1.800 Urlauber in Cuzco fest, die eigentlich mit der Bahn in den Touristenort in den Anden fahren wollten. Fachleute des peruanischen Instituts für natürliche Ressourcen wiesen darauf hin, dass es immer häufiger zu Erdrutschen komme, weil durch den Klimawandel die Gletscherkappen schmelzen. Machu Picchu gilt Hauptziel von Peru-Reisenden. Jedes Jahr besuchen rund 800.000 Menschen den Ort.

Quelle: afp

 
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