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Unglück in Adana
Zwölf Tote bei Brand in Mädchenwohnheim in der Türkei

Feuer in türkischem Wohnheim: Zwölf Menschen sterben
Drei Stunden dauerte es, bis die Feuerwehr den Brand im Wohnheim löschen konnte. FOTO: afp, KLC
Istanbul. Bei einem Brand in einem Mädchenwohnheim in der südtürkischen Provinz Adana sind zwölf Menschen getötet worden. 22 weitere Schülerinnen wurden verletzt.

Elf der Toten seien Schülerinnen, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Dienstagabend. Außerdem sei eine Angestellte ums Leben gekommen. Die Brandursache sei noch unklar. Vermutet wird ein Kurzschluss im Stromkasten. In dem Heim im ländlichen Ort Aladag, gut 100 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Adana, leben insgesamt 200 Schülerinnen.

Der Brand brach im Eingangsbereich aus und breitete sich schnell aus, weil ein Großteil des Gebäudes aus Holz besteht, berichtete DHA weiter. Das Feuer habe Panik ausgelöst, einige Schülerinnen seien aus dem Fenster gesprungen, um sich vor den Flammen zu retten. Die Feuerwehr habe den Brand erst nach drei Stunden unter Kontrolle bringen können.

Einige der Mädchen sprangen aus den Fenstern um sich zu retten. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. FOTO: afp, KLC
(jj/dpa)
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