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Marineschiff "Berlin"
Mehr als 1000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Von Albanien bis zum Südsudan: Ursachen der großen Flucht
Von Albanien bis zum Südsudan: Ursachen der großen Flucht FOTO: ALESSANDRO BIANCHI
Rom. Internationale Rettungskräfte haben im Mittelmeer mehr als 1000 Migranten aus Seenot gerettet. Das deutsche Marineschiff "Berlin" war auch an den sieben Rettungsaktionen am Mittwoch beteiligt, wie die italienische Küstenwache mitteilte.

Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte 1042 Menschen an Bord, darunter auch viele Kinder und Frauen. Die Flüchtlinge waren mit sechs Schlauchbooten und einem Holzboot unterwegs, als sie vor Libyen in Seenot gerieten. Neben der italienischen Küstenwache und der irische Marine waren vier Schiffe der EU-Mission EUNAVFOR MED an dem Einsatz beteiligt, darunter die "Berlin" sowie die englische und die slowenische Marine.

Weiteres Boot vor Lesbos gekentert

Ein großes Fischerboot mit zahlreichen Flüchtlingen an Bord soll nach Berichten griechischer Medien am Mittwoch vor der Küste der Insel Lesbos gekentert sein. Wie der griechische Nachrichtensender Skai berichtete, hätten die Küstenwache, Fischer der Region und andere Helfer mehr als 90 Migranten aus den Fluten retten können. Ob es Opfer gibt, blieb zunächst unklar.

 

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(dpa)