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Ausschreitungen im Flüchtlingslager
Flüchtlinge randalieren nach Tod einer Kurdin in Griechenland

Flüchtlinge randalieren nach Tod einer Kurdin in Griechenland
Ein ausgebranntes Auto vor der Unterkunft nahe Thessaloniki. FOTO: afp, SM
Thessaloniki . Nach dem tödlichen Unfall einer Kurdin und ihres Kindes ist es in einem Flüchtlingslager in Griechenland zu Ausschreitungen gekommen.

Flüchtlinge blockierten am Sonntagabend bei Thessaloniki Straßen, bewarfen die Polizei mit Steinen und zündeten Mülleimer und zwei Streifenwagen an, wie die Sicherheitskräfte mitteilten. Die Beamten antworteten mit Tränengas und Blendgranaten.

Die Ausschreitungen begannen, nachdem die 35 Jahre alte Frau und ihr zehnjähriger Sohn von einem Auto tödlich verletzt worden waren.

Polizei verweigerte Fahrt ins Krankenhaus

Flüchtlinge forderten die Polizei auf, die Verletzten mit einem Streifenwagen ins Krankenhaus zu bringen. Diese weigerten sich aber. Als ein Rettungsfahrzeug eintraf, war es zu spät. In der Nacht war die Ruhe in dem Lager mit rund 1300 Bewohnern wiederhergestellt.

(bur/ap)
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