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Mindestens zehn Tote
Flüchtlingsboote in Ägäis gekentert

Von Syrien nach München – die Route der Flüchtlinge
Von Syrien nach München – die Route der Flüchtlinge FOTO: AP/Lefteris Pitarakis
Athen. Beim Untergang eines Flüchtlingsboots vor der griechischen Küste sind 28 Flüchtlinge ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Das Boot kenterte nach Angaben der Küstenwache am Sonntagmorgen vor der 15 Kilometer von der Türkei entfernten Insel Farmakonisi. Die Küstenwache rettete nach eigenen Angaben 68 Insassen. Weiteren 29 sei es gelungen, an Land zu schwimmen.

Erst am Samstag waren vor der Ägäisinsel Samos nahe der türkischen Küste fünf Flüchtlinge ertrunken, nachdem ihr Boot gekentert war. Die Wasserschutzpolizei konnte 24 Flüchtlinge bergen, die Suche nach fünf Vermissten blieb ohne Ergebnis.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) starben in diesem Jahr bereits mehr als 2700 Flüchtlinge bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Rund 430.000 Flüchtlinge erreichten europäische Küsten.

Am frühen Sonntagmorgen kamen weiter 1700 Migranten in Piräus an.
Insgesamt pendeln drei Fähren zwischen den Inseln Lesbos, Kos, Kalymnos und Leros und bringen täglich Tausende Menschen zum Festland. 

(afp)
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