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Schießerei in Oklahoma City
Flughafen-Mord war offenbar geplant

Schießerei in Oklahoma City: Flughafen-Mord war offenbar geplant
Nach der Schießerei sperrte die Polizei den Flughafen komplett ab. FOTO: ap
Oklahoma City . Nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann am Flughafen der US-Metropole Oklahoma City hat die Polizei erste Hinweise auf ein gezieltes Verbrechen.

Man gehe davon aus, dass der 52-jährige Angestellte einer Fluggesellschaft am Dienstagmittag nahe dem Parkhaus in einer geplanten Tat aus dem Hinterhalt erschossen wurde, sagte Polizeichef Paco Balderrama am Abend. Der mutmaßliche Schütze konnte noch nicht identifiziert werden. Der Flughafen blieb stundenlang gesperrt.

Die Polizei fand später den mutmaßlichen Täter den Angaben zufolge tot in einem Kleinlastwagen in der Garage des Flughafens, dem geschäftigsten des Staates Oklahoma. Todesursache war offenbar eine selbst zugefügte Schusswunde am Kopf, sagte Balderrama weiter. Sein Tatmotiv war zunächst völlig unklar. Er habe aber offenbar den Tagesablauf seines Opfers – eines Mitarbeiters der Fluglinie Southwest Airlines – gekannt, so der Polizeichef.

Nach der Schießerei sperrte die Polizei sofort den gesamten Komplex ab. Hunderte Reisende sollten sich auf Geheiß der Beamten im Terminal in Sicherheit bringen: Zeitweise befürchtete die Polizei, der Schütze sei in das Gebäude eingedrungen. Ankommende Flüge wurden umgeleitet.

Nach drei Stunden hob die Polizei langsam die Sperren auf. An dem Flughafen werden täglich 7000 bis 8000 Menschen abgefertigt.

(ap)
 
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